Aktuelles

Im Flohmarkt kommen in den nächsten Tagen noch einige Dinge dazu.

Laptop und Co

Wer mit seinem eigenen Rechner unterwegs ist oder sich überlegt ob er sich für die Reise einen zulegen möchte sollte sich genau überlegen wozu er ihn benötigt. Der Vorteil eines Laptops ist die Möglichkeit jederzeit CD´s oder DVD´s zu brennen. Dies ist immer sinnvoll um die gemachten Bilder mal zu sichern falls, wie in unseren Falle auch, der Rechner nach dem Einbruch verschwunden ist. Sollte man hingegen keine DVD´s oder ähnliches brennen wollen und auf den größeren Bildschirm verzichten kann, ist eher ein sog. NetBook zu empfehlen. Die Dinger sind sehr klein und handlich und sind nicht so auffällig wenn man mal in einem normalen Cafe sitzt um die Mails abzurufen. Wer mit dem Rucksack, Fahrrad oder Motorrad unterwegs ist wird vermutlich ohnehin, wenn überhaupt, auf ein solches Kleinformat zurückgreifen. Spezielle "ourdoor- Laptops" sind eigentlich nicht nöig. 

 

(Das Bild ist von http://www.wdr.de/themen/computer/hardware/netbook/080812.jhtml?pbild=1)

 

 

 

 

 

 

Software für die Hosentasche

Da ich bereits zwei Jahre zuvor öfters an verschiedenen Computern gearbeitet habe und gerne bestimmte Programme wir Firefox mit meinen Lesezeichen versehen habe. Bin ich recht schnell auf die sog. Portable Apps Aufmerksam geworden. Diese Kostenlose Software ermöglicht es jedem mithilfe eines normalen USB-Sticks seine eigene Software in die Tasche zu stecken und immer dabei zu haben. Es hat sich im Außereuropäischen Ausland immer wieder bewährt, denn nicht jedes Internetcafe hat eine Deutsche Tastatur oder in dem Moment die lateinische Schrift auf dem System. Dafür gibt es dann eine kleine Bildschirmtastatur. Aber auch Texte die man empfängt oder selbst verfasst hat können nicht immer geöffnet werden da das entsprechende Format eben mal nicht erkannt wird, oder das Programm hierfür eben fehlt. Wir haben bisher sehr viele Internetcafes besucht die eher den Namen Spielcafe verdienten. Denn es war gefüllt von kleinen Jungs die zuhause keine Ballerspiele spielen dürfen, also tun sie es hier und dementsprechend sind dann auch manche Rechner schlecht mit normaler Software bestückt. Für die die etwas mehr an Software dabei haben wollen lohnt sich der Blick ins Netz denn sogar die komplette Open Office Palette gibt es in der Portablen Version.

Der Link dazu Portable Apps

 

 

 

 

 

 

E-Mail

Wenn es um Emails geht ist es eine Frage der Bequemlichkeit. Da wir einen eigenen Laptop dabei haben und gerne mal abends, wenn es gerade auch mal kein Internetzugang gibt, die ein oder andere Email schreiben haben wir auf ein kleines und kostenloses Programm zurückgegriffen. Thunderbird ist der Name und im Netz schnell zu finden. Ähnlich aufgebaut wie Outlook bietet es die Möglichkeit, auf einem USB-Stick installiert ins Internetcafe zu gehen -> Stick anschließen -> Programm auf dem Stick öffnen und Emails ruck zuck abrufen sowie verfasste Mails senden. Das Ganze ist dann oft nur noch eine Sache von fünf Minuten und man kann dann am eigenen Rechner die empfangenen Mails in Ruhe lesen. Dazu würde ich noch empfehlen das Programm so einzustellen, dass die Emails abgerufen und auf den Stick o. Rechner gespeichert werden und zusätzlich auf dem Server des Anbieters (gmx, yahoo usw.) gespeichert bleiben. Denn sollte der Stick verlorengehen, der Rechner gestohlen werden oder auch einfach nur defekt sein kann man jederzeit wie gewohnt per Internetseite auf die Mails zurückgreifen.

Der Link dazu Thunderbird

 

 

 

 

 

Telefonieren

Vor der Abfahrt hatten wir noch eine spezielle Sim – Karte für verschiedene Länder gekauft. Leider stellte sich ziemlich schnell heraus dass wir in vielen der eigentlich angegeben Länder keine SMS senden konnten, zum Teil konnten wir nicht telefonieren dafür aber eine SMS senden. Des weiteren haben wir von anderen Reisenden erfahren das es viele Anbieter gibt die innerhalb einiger Wochen möglichst viele Karten verkaufen und dann nach ein – zwei Monaten ihren Laden dicht machen. Natürlich mit dem Geld dass man zum telefonieren bereits überwiesen hat.

Es ist wesentlich billiger und einfacher eine Simkarte im entsprechenden Land zu kaufen. Die heimische Telefonkarte funktioniert noch recht günstig in Europa und den Mittelmeeranrainerstaaten aber dann wird’s echt teuer. Die Karten in Zentralasien kosten umgerechnet um die zwei bis fünf Euro. Damit kann man dann ca. einen Monat telefonieren

Ohne nach zu laden. Fragt die einheimischen einfach nach günstigen Tarifen für das gewünschte Land. (wir telefonierten z.B. von Kirgistan nach Deutschland für umgerechnet 2ct die Minute).

 

Ein weiterer Tipp ist natürlich Skype. Damit kann man von überall (wo es eine vernünftige Internetverbindung gibt) in alle Länder telefonieren. Damit kostet eine Minute ins deutsche Festnetz dann ca.1ct/min. Genauere und aktuelle Daten findet man bei Interesse im Netz unter Skype.de. mit einem Headset ist die Verständigung dann fast auch im Cafe gesichert. Die Verbindungsqualität ist meist recht gut und einige von uns angerufene Personen fragten ob wir denn schon wieder zurück seien da die Verbindung so gut ist. Sollte der angerufene ebenfalls Skype installiert haben ist das telefonieren sogar kostenlos.

 

 

 

 

 

W-Lan / WiFi

Mit dem Laptop hat man in immer mehr Cafes, Bars und Restaurants die Möglichkeit ins Internet zu kommen. Aber auch Tankstellen bieten immer öfter WiFi an. Ansonsten fährt man einfach durch die Stadt oder ein Dorf und hält Ausschau nach offenen Verbindungen. Kleine Programme die einem dabei behilflich sind gibt’s im Internet zu finden (verwende z.B. Vistumbler v8.1).

Leider ist es im Bus immer wieder schwierig eine vernünftige Verbindung herzustellen, denn die Router stehen eben nicht auf der Straße und oft auch nicht am Fenster.  Wir haben gerade die Möglichkeit ein vorhandenes W-Lan mit zu nutzen. Leider haben wir im Bus nur ein sehr schwaches bzw. gar kein Signal. Nach einigen Recherchen im Netz bin ich auf diverse  selbstbau Antennen gestoßen und hab´s natürlich auch gleich ausprobiert.

Das einstellen der „Richtantenne“ ist zwar mühselig, wenn´s dann aber geschafft ist überzeugen die 40% Signal im Bus dann doch…

Werde in den nächsten Wochen noch ein bisschen probieren wie  man das noch verbessern kann. Ich suche auch noch eine praktische und günstige Antenne für draußen.  Es gibt echt spannende Richtantennen zum Selbstbau. Und da die erste auch gleich so gut funktioniert hat lohnt sich die Arbeit.

 

Richtantenne für Null Euro

Bi-Quad Antenne    (Technikwelt)

4-fach-bi-quad- Antenne

Yagi Antenne

 

 

Die Außenantenne

 

Da sich diese sehr einfache Richtantenne so bewährt hat, habe ich mich dazu entschlossen eben diese auch für unser Auto zu bauen. Wie auf den Bilder zu sehen ist, werden weder Spezialwerkzeug noch besonders hohe Handwerkliche Fähigkeiten benötigt. Ein Plastikrohr, zwei Flaschenhälse mit Deckel und etwas Farbe. Mit der USB-Antenne war ich zunächst etwas unzufrieden, da ich davon ausgegangen war das man die eigentliche Antenne vom Stick abschrauben kann. In diesem Fall leider nicht möglich. Es wäre sicher auch eine nette Möglichkeit lediglich die Antenne an einen Beweglichen Fuß zu montieren und den Stick in einem wasserdichten Kästchen verschwinden zu lassen, aber so geht es auch. Ich werde in den nächsten Wochen mal eine praktische Halterung am Dach anbauen, mal schauen ob es da nicht schon was gibt worauf man zurückgreifen kann…

Der Arbeitsaufwand hat sich sehr gelohnt. Als ich die Antenne auf dem Dach ausrichten wollte konnte ich sogar mehrere Netzwerke aus dem 1,5Km entfernten Ort empfangen. Nun ist die Antenne ausgerichtet und der Empfang mit stolzen 94% überzeugt einfach nur. Hinsichtlich der Kosten und des Arbeitsaufwands ist es eine wirklich gute und einfache Möglichkeit vorhandene W-Lan Netzte zu nutzen. Ein weiterer Vorteil, die Strahlung ist außerhalb des Fahrzeugs und nicht unmittelbar vor dem Computernutzer platziert (ich kann mir nicht vorstellen dass die im Notebook integrierte Antenne sehr Strahlungsarm ist).

Noch ein Tipp, anscheinend ist es Möglich den eigenen Rechner als Internetzugang für andere zur Verfügung zu stellen. (geht irgendwo in der Systemsteuerung) Das würde dann bedeuten dass nur einer eine Richtantenne bräuchte und alle anderen an diesem Ort mit geringerer Leistung auf diesen Rechner zugreifen können. Sollt damit jemand Erfahrung haben oder etwas experimentieren wollen, bitte mal von den Ergebnissen berichten.

Wlan -anders

In Deutschland ist es zwar auch noch möglich offene Wlan-Verbindungen zu entdecken und zu nutzen aber hierzulande befindet man sich damit in einem Rechtlichen "graugebiet". Besser sollen hierzulande die USB-Sticks zur Internetnutzung der hiesigen Telefonanbieter sein. Diese nutzen das bestehende Handynetz zur Übertragung der Datensätze. Auch in vielen anderen Ländern sind diese Sticks schon im Einsatz, da es meist günstiger für die Telefon / Internetanbieter ist als Leitungen zu legen. Es schein jedoch bezüglich der Nutzung im Ausland ähnlich teuer zu sein wie auch die Handytarife.