Aktuelles

Im Flohmarkt kommen in den nächsten Tagen noch einige Dinge dazu.

Kranken-Versicherungen…

Versichert unterwegs zu sein macht ein sicheres Gefühl. Ob es dann auch wirklich so ist können wir nicht sagen aber angeblich werden wir mit unserer Auslandkrankenversicherung auch im Ausland behandelt und nicht nur nach Deutschland zurückgeflogen. Wir sind in Deutschland aus Kostengründen nicht mehr versichert sind.

Wir haben von einer Schweizerin erfahren dass sie sehr zufrieden mit einer Englischen Krankenversicherung war. Sie musste in der Mongolei operiert werden, bekam aber in dem Krankenhaus keine Vernünftige Behandlung (gab noch nicht mal warmes Wasser), also wurde sie kurzerhand nach China geflogen und dort erstklassig behandelt. Die Kosten wurden natürlich übernommen.

 

Da wir unsere deutsche Krankenversicherung für den Zeitraum der Reise gekündigt hatten waren wir sehr gespannt ob wir nach unserer Rückkehr wieder in eine gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen würden. War dann alles nur halb so schlimm. Vor antritt der Reise wurde uns von Seiten der Versicherungen gesagt wir müssten eine sog. Anwahrtschaft abschließen um anschließend wieder aufgenommen zu werden. Da sich vor einigen Jahren jedoch die Rechtsprechung hierzu geändert hatten ist es nun möglich ohne Anwarhtschafft wiederaufgenommen zu werden. Anhand der Visa mit den entsprechenden Ein/ausreisestempeln ist der Nachweis des Auslandaufenthalts schnell erbracht.

 

Bargeld / Reiseschecks / Kreditkarte oder EC-Karte

Travellerschecks haben wir uns zuvor schon in Deutschland mitgenommen. Die Dinger sind ganz praktisch, gerade nach einem Diebstahl oder dem Verlust. Das einzige Problem ist wenn man wirklich die Schecks verloren oder gestohlen bekommen hat die Wiederbeschaffung. Da in Griechenland in unser Auto eingebrochen wurde, mussten wir feststellen dass der versprochene Service nicht erfüllt werden konnte. Das Sperren der Schecks gestaltete sich noch einfach aber die neuen zu bekommen war schier nicht möglich. Dazu kam dann noch das die an der Servicehotline arbeitenden Personen nicht gerade hilfsbereit waren (eine Aussage war sogar „wenn ich mich jetzt darum kümmern würde müsste ich eine Stunde länger arbeiten“). Zum Glück sind die verloren geglaubten Schecks dann doch im Einbruchschaos wieder aufgetaucht.

 

Mit einer normalen EC Mastro Karte kommt man schon ziemlich weit. In Zentralasien sind die funktionierenden Automaten ohnehin spärlich gesäht, aber wenn so ein Ding im Hoteleingang steht nimmt es meist auch die Mastro. Mit einer Kreditkarte ist man jedoch auf der sichereren Seite.

 

Bargeld empfiehlt sich immer dabei zu haben denn oftmals sind die Wechselkurse der Banken nicht die Besten. Da empfiehlt es sich auch schon mal an der Bank Dollar abzuheben und dann auf dem Bazar in die Landeswährung wechseln zu lassen. Ein Beispiel ist Usbekistan: dort bekommt man an der Bank für einen Dollar 1400 Sum, auf dem Bazar hingegen bis zu 1800. Ein angenehmes gefühl ist es jedoch nicht unbedingt mit seiner Kohle an einem solchen Ort rumzulaufen. Schlechte Erfahrungen haben wir jedoch keine gemacht, aber Vorsicht ist besser, denn schnell ist mal jemand mit dem zu wechselnden Schein in der Menge untergetaucht. 

( Dieses Bild stammt von http://www.welt.de/finanzen/article1751147/Gutes_Plastikgeld_schlechtes_Plastikgeld.html)

Der kleine Zusatz fürs Auto

Hilfreich oder besser gesagt ein wahrer Segen ist der ADAC-Schutzbrief. Für kurze Reisen ist eine kurze Reisekrankenversicherung mit drin. Der eigentliche Clou ist jedoch die Plus-Mitgliedschaft, mit dieser hat man die Möglichkeit sich auch im außereuropäischen Ausland erforderliche Ersatzteile zusenden zu lassen. Selbst für unser „altes“ Gefährt haben sie es geschafft bestimmte Ersatzteile zu bekommen. Der Service ist sehr hilfreich denn die ganzen Feinheiten bezüglich Zollbestimmungen, Deklarationen und Informationen der Bestimmungsorte liegen hier vor und man muss nur noch sagen was man braucht und wo es in Empfang genommen werden kann.

Übrigens ist der ADAC die einzige Adresse in Deutschland um an ein Carnet de Passages zu kommen. Besonders für Afrika Reisende und Reisen in den Iran ist diesen Grenzdokument zur vorrübergehenden Einfuhr eines Fahrzeugs wichtig. (Das Bild ist von www.klima-magazin.de/uploads/pics/adac.jpg)

 

KFZ-Versicherung(en)

Die deutsche KFZ-Versicherung hatten wir über die Reise hinweg weiterlaufen lassen. Auch hatten wir unseren Bus nicht gleich nach verlassen Europas abgemeldet (kann interessant sein wenn man länger unterwegs ist oder das Fahrzeug nicht wieder nach Deutschland zurückgebracht wird). Die Kosten Für Versicherung und Steuern sind zumindest nicht zu unterschätzen. Da auch unsere Versicherung außerhalb Europas bzw. der Mittelmeeranrainerstaaten nicht gültig war mussten wir in einigen Ländern eine landeseigene KFZ-Versicherung abschließen. Interessant zu wissen ist hierbei die Möglichkeit der Rückerstattung der Versicherungsbeiträge für den Zeitraum der Fremdversicherung. Also alle Belege hierzu gut aufheben und nach der Rückkehr bei der deutschen Versicherung einreichen.