Aktuelles

Im Flohmarkt kommen in den nächsten Tagen noch einige Dinge dazu.

Die ein oder andere Veränderung

Der große Durchgang bietet zwar viel Licht, vergrößert das Raumgefühl verführt aber zum eben mal  Auto aufbrechen und ausräumen. Also wird eine stabile aber dennoch leichte und mit wenigen Handgriffen  ausgebaute zweiflüglige Tür Angefertigt. Diese Nützliche Einrichtung kostet nicht mal 100,-€.

Die Reifen  - neues Schuhwerk für den „Alten“

 

Die Anfragen häufen sich aber  das Fazit zu den Reifen kann ich eben erst abgeben wenn wir zurück sind. Aber so viel soll gesagt sein: der Umstieg von Diagonal auf Radialreifen ist zu empfehlen, denn nicht nur die deutlich größere Lauffläche sondern auch die leichtere beschaffbarkeit ist ein großer Vorteil. Da man die Werksseitig montierten Felgen verwenden kann ist es ein einfaches sich die Reifen montieren und eintragen zu lassen. Die Auswahl der lieferbaren Profile ist ungleich größer und die Preise ungleich besser als bei den diagonalen Vorgängergrößen. Damit ist endlich eine brauchbare Neubereifung für alle „älteren Feuerwehrfahrzeuge gefunden die nach einem Guten Ganzjahresreifen suchen. Wir haben uns nach längerer Suche für einen „Geländereifen“ oder besser gesagt „Baustellenreifen“ entschieden. Da wir die 17,5“ Reifen benötigen ist die Auswahl etwas kleiner als bei den 16“ ern.  Runderneuerte kommen nicht in Frage wenngleich der Preis bei einigen angeboten schon bestechend war.

Die Wahl fällt auf den Toyo LT608 (17,5“ /205)

(über die Eigenschaften und Tauglichkeit werde ich wie gesagt erst bei unserer Rückkehr berichten können denn der Winter steht nun wieder vor der Tür und dieser Ganzjahresreifen soll auch nach ca. 20 000 Km zeigen was er auf Schnee noch kann…)

Für das Solarpanel finden wir im Internet dann eine interessante Befestigungslösung. Mit zwei Vorhängeschlössern gegen leichten Diebstahl geschützt und auf der anderen Seite mit zwei handelsüblichen  Türbändern am Dach befestigt , bietet es die Möglichkeit  den Wagen im Schatten und das Panel in der Sonne zu platzieren.

Als Unterstützung für das Panel bekommt unser Düdo noch eine zweite Lichtmaschine verpasst. Somit ist der Stromkreis für den Wohnbereich (12Volt) und der Stromkreis für den Bus (24Volt)getrennt. Eine 120 Ampere Lichtmaschine aus einem Sprinter passt nach einigen nacharbeiten auch in unseren "alten". Eine Umlenkrolle muß noch ihren Platz finden und um das ganze auch miteinander zu verbinden dient ein Keilriehmen mit 1450mm Länge.

Eine günstige Variante  zur Fixierung der auf dem Dach untergebrachten Tonnen, Kanistern und anderen Gepäck dienen diese in jedem Baumarkt zu findenden Ösen. Die weitaus praktischere aber eben auch weitaus teurere Variante ist in Form einer Schiene mit verstellbaren Ösen bei den Ausrüstern zu finden. Da in unserem Fall jedoch fest steht wo was aufbewahrt wird ist es völlig  ausreichend.

Da das Reisen mit dem Rad eben alles etwas einfacher macht und wir darauf nun wirklich nicht verzichten wollen wird eine ebenso funktionelle wie bezahlbare Konstruktion gesucht die die zwei Dratesel beherbergen soll. Ein Tipp ist dann ein alter Fahrradhalter vom VW Bus T3. Etwas gekürzt und die Räder aufrecht gelagert ist es genau das was wir gesucht haben.

Trotz des riesigen Platzangebotes im Düdo- Fahrerraum gibt es nur wenige Möglichkeiten Karten, Cd´s, Bücher und sonstige Dinge praktisch zu verstauen. Und so soll am Dachhimmel ein Fach angebracht werden. Zunächst fällt der Gedanke natürlich auf Holz als Werkstoff aber es bietet sich noch ein weitaus besserer Werkstoff hierfür an. Kurzerhand wird ein Blech zurechtgeschnitten und mit einer Kante zur Aussteifung versehen. Mit etwas Kantenschutz, Lack und Bezugsstoff sieht es nach ca. zwei Stunden Anpassungszeit aus als wäre es schon immer dort und niemals anders gewesen. (an dieser Stelle nochmals Danke an Martin der dem Blech wohler gesonnen ist als ich).

Wer die Motorklappe eines 613ers mal öffnen musste um an den Motor zu kommen kennt das Problem. Diese verflixte Motorhaube lässt sich nur mit einigem an Geschick und Kraft von ihrer Position bringen ( so mancher Hexenschuss fand hier seinen Ursprung). Das Arbeiten eingepfercht zwischen dem Beifahrersitz und dem Armaturenbrett  fällt dann auch nicht mehr so leicht. Eine Klappsitzvorrichtung aus einem Reisebus soll hier Abhilfe schaffen. Falsch herum montiert lässt sich der Sitz nun mit einem einzigen Handgriff nach hinten klappen und der Weg zum Motor ist frei.

Damit es sich auch an kalten Wintertagen immer noch gemütlich im Bus leben lässt geht kein Weg an einer Feuerstelle vorbei. Da das Angebot an kleinen  bis sehr kleinen Öfen ( alles was sich da Schiffs-, Boots-, Kajüten-, oder Zimmerofen nennt) nicht gerade, wie soll ich sagen, umfassend ist und die Preise der Angebotenen Öfen jenseits des Realistischen Wertes liegen muss für uns eine andere Lösung gefunden werden. Zunächst etwas unkonventionell erscheint es dem Verkäufer von Badeöfen dann als ich ihm erkläre dass ich nur den unteren Teil seines Badeofens haben will. Billiger und genau so gut geht es dann auch mit einem gebrauchtem aus dem Internet.

Das Prinzip ist einfach und mit wenig Arbeit und Materealkosten erledigt. Eine ca. 16mm dicke Eisenplatte wird in Form gebracht und ein Loch für den Kamin ausgetrennt. Hierfür benutzen wir einen Plasmaschneider (geht erstaunlich leicht damit). Auch eine zweite etwa 3mm dicke Platte wird so zugeschnitten und mit kleinen Abstandshaltern als „Zug“ an die Ofenplatte geschweißt. Damit beim anzünden kein Rauch in den Wohnraum kommt legen wir noch ein feuerfestes Dichtungsband zwischen die Platte und das Ende des Brennraums.

Dieses nette kleine Öfchen auf dem es sich auch gut Kochen lässt ist dann für schlappe 120€ (incl. Versand des Grundofens von Leipzig zu uns) funktionsbereit. Und damit das gute Stück auch dort bleibt wo man ihn haben will wird er mit einigen Schrauben und Bodenverstärkungen im Wagen montiert, denn bei einem Unfall will ich nicht den Ofen fliegen sehen…