Kirgistan das "wilde" Reiseland

Uns wurde ja bereits an der usbekischen Grenze gesagt dass die Straßen des Nachbarlandes sehr gut seien und den deutschen entsprechen würden. Nachdem wir dann die Einreise nach Kirgisien hinter uns gebracht hatten (diese war etwa so kompliziert wie an der kroatischen Grenze also eine Sache von fünf Minuten) konnten wir uns davon überzeugen dass uns bezüglich der Straßen nicht zu viel versprochen wurde.

Wir folgen dem zunächst dem Fluss Kara Suu bis zu dem Reservat Toktogul. Der Fluss wird immer wieder aufgestaut und zur Stromgewinnung genutzt. Uns dient er als willkommene Abwechslung und als überdimensionierte Badewanne. Zusammen mit einigen anderen genießen wir hier die Ruhe, frische Luft, bemerkenswerte Landschaft und das zum Baden einladende Wasser. Eine Gratislektion zum Thema Angeln gibt es dann auch noch. Geangelt haben wir dann trotz der vielen Tipps und Ratschläge kirgisischer Männer leider doch nichts. Also ernähren wir uns von chinesischen Tütennudeln. Schmecken zwar nicht besonders, sind aber weitaus verträglicher als Schaschlik, Samsa und Co.

 

 

Durch das Gebirge setzen wir unsere Fahrt fort. Besonders beeindruckend erscheinen uns diese bis zu 5000 Meter hohen Berge gerade nach der Zeit in den Wüstenlandschaften Usbekistans und den heißen Tagen in Tashkent. In diesen Höhen liegt stellenweise noch Schnee und wir halten an um die frische, kühle nach Kräutern duftende Luft mit einem Kaffee-Keks-Erleben zu verbinden. Saftige Wiesen, Blumen in Unmengen, Bäche, Pferdeherden, Jurten und Schafe prägen hier das Bild. Das Pferd ist hier noch das Fortbewegungsmittel der besseren Wahl. Zwar findet man neben fast jeder Jurte einen Audi oder Mercedes aber für das unwegsame Gelände und zur Begleitung der Herde ist es das einzig Vernünftige. Hinter jeder Biegung, nach jedem Berg fühlt man sich in einen Reiseprospekt versetzt. Alles wirkt hier so ungestört und friedlich, lädt zum Verweilen ein und bietet Erholung so viel man braucht. Die Strecke ist eine wahre Augenweide und stimmt uns mit seiner weiten Hochebene und den ersten Jurten schon ein wenig auf das hoffentlich noch Kommende ein.

In Bischkek angekommen finden wir das genaue Gegenteil des eben noch Erlebten. Von einer Augenweide kann hier nicht im Geringsten die Rede sein. Auch die Straßenverhältnisse erinnern uns eher an die vor Kurzem noch befahrenen Wegen in Usbekistan.

Unser Ziel ist hier ein anthroposophisches Kinderzentrum. „Nadjeshda“ besteht schon seit 20 Jahren. Es ist für europäische Maßstäbe ein sehr ärmlicher und kläglicher, aber keineswegs hoffnungsloser Anblick. Da wir in Bischkek ca. eine Woche mit der Beschaffung der Visa beschäftigt sind bekommen wir einen kleinen Einblick in das Leben der Bewohner und Mitarbeiter. Es ist einfach bewundernswert mit wie viel Energie, Mut, Tatkraft und unendlich viel Hoffnung, aus so gut wie nichts etwas entsteht. Stellenweise kommen wir ins Zweifeln ob der Begriff Armut denn ausreicht um den Zustand hier zu beschreiben. Die mitgebrachten Geschenke aus Deutschland werden mit  Dankbarkeit angenommen. Auf diesem Weg möchten wir uns im Namen der Nadeshdja nochmals bei den Spendern: Tegut Schlitz, dm-Markt Freiburg, BHW- Bad-Krozingen, IKK-Stuttgart und Stockmar-Farben bedanken. Diese Kleinigkeiten haben ihren Platz bei diesen Kindern und Jugendlichen gefunden.

Da sich die meisten Kinder in den Ferien befinden, gibt es in der heilpädagogischen Schule nicht viel zu sehen. Doch dennoch haben wir das Interesse der Lehrer( hauptsächlich Frauen) geweckt. Und wir sind gerne bereit im Rahmen eines Seminarvormittags über unsere Reise und über unsere Arbeit in Deutschland zu berichten. Die Arbeit und das Leben von und mit Menschen mit Behinderung ist ein gänzlich anderes, als in Deutschland. Die Religion, das Ansehen der Eltern bzw. der Familie das nicht vorhandene Pflegegeld….. Viele Menschen haben Angst davor, beim Anblick von Menschen mit Behinderung, selbst zu erkranken. Alles hat eine höhere Gewichtung.

Ein Besuch im nahegelegenen Janusz Korcak Haus und den dortigen Werkstätten steht an. Wir werden von einer kleinen Band mit Schlagzeug, Gitarren und Gesang empfangen und sind begeistert Mit ein paar Mitarbeitern versuchen wir eine Drehscheibe wieder in Gang zu bringen was Mangels Material und Werkzeug leider nicht gelingt. Dennoch kann ich mit ein wenig Ton ein paar Grundtechniken vermitteln.

Außerdem haben wir jetzt eine lange Liste im Gepäck was in der Werkstatt und Schule alles benötigt wird und hoffentlich bei einem nächsten Besuch mitgebracht werden kann. Vieles ist in Bishkek einfach nicht zu besorgen oder überteuert. Wir hoffen mit eurer Mithilfe können wir den nächsten Lkw füllen. 

 

Von Gulya Takyrbascheva werden wir dann noch zu einem Besuch ins „Sozialdorf Manas“ eingeladen . Ca. 40 Autominuten westlich von Bishkek ist hier eine kleine Wohngruppe für Menschen mit Behinderung entstanden. Zu Beginn des Jahres wurde ein Grundstück gespendet auf dem nun nach und nach ein „soziales Dorf“ entstehen soll. Wenn es eine finanzielle Unterstützung gibt sollen die Bauarbeiten für das erste Haus bereits im Juli beginnen.

Auch hier sind wir wieder Gäste mit allen dazugehörigen Genüssen. Ein Picknick in den Bergen mit allerhand Leckereien und dem uns bereits bekannten Plov. Ein paar Eltern sind auch mit dabei und diese sind wiederrum stark an den Berichten aus Deutschland interessiert. Ich hoffe wir konnten die Lebensgemeinschaft Sassen & Richthof in ihrem Sinne gut vertreten. Es ist schön zu sehen dass es hier noch einige Menschen gibt die trotz der vielen eigenen Probleme, der Armut und der Korruption den Mut nicht verlieren und mit einer schier endlosen Geduld versuchen ihr und das Leben der Bewohner zu verbessern und menschenwürdiger zu gestalten.

Zurück in der Stadt erhalten wir die Visa für Kasachstan (freu!). Also nicht wie hin zur Russischen Botschaft. Hier erleben wir wieder mal wie unterschiedlich die einzelnen Antragsteller behandelt werden. Das pakistanische Pärchen hat zwar schon die Flugtickets aber an dieser Botschaft wird es nicht einmal ein Transitvisum für sie geben. Der Nächste; ein Engländer, mit dem Motorrad am Wochenende eingetroffen braucht für die Weiterfahrt nach Alaska ein Visum. Nach ca. einer Minute findet er sich trotz teuer bezahlter Einladung, ohne eine Chance auf das erhoffte Visum vor der Botschaft wieder.

Als wir dann an der Reihe sind (wir haben die Hosen schon voll) ergeht es uns wider Erwarten anders als unseren Vorgängern. Wir sollen sogar ein sechstägiges Transit-Visum erhalten. Da die Straßenverhältnisse in dem zu befahrenden Gebiet angeblich sehr schlecht sind und wir mit unserem Schiff eben nicht so schnell sind.

 

Für die Wege in der Stadt sind wir auf die Taxis angewiesen. Preis ist Verhandlungssache. Es ist jedes mal aufs Neue interessant zu beobachten wie die Fahrer nach einigen Minuten beginnen nervös zu werden und nach dem Weg fragen… . Zum Glück hat Annette eine super Orientierung in den Städten, denn ich wäre sicher noch zwei drei Runden um die Stadt gefahren und hätte Fragen wie „ Warum noch keine Kinder?“ oder so ähnlich beantworten müssen.

 

 

Zusammen mit der Schweizer Familie wollen wir an den 3000 Meter hoch gelegenen „Song Köl“ fahren. Da sie mit einem Wohnmobil „Marke Großraumkühlschrank“ unterwegs sind, wollen sie diese Fahrt nicht alleine antreten. Diese Entscheidung soll sich später noch überaus bezahlt machen. Von der Hauptstadt aus sind es rund 120 Km. Wir Übernachten auf halber Strecke noch an einem kleineren See und freuen uns riesig auf die Ruhe in der Natur. Die letzten 60 Km bis zum See sind dann nur noch Piste. Zunächst noch recht gut befahrbar aber in Verbindung mit der Tatsache bis auf über 3200 Meter zu müssen eine Arbeit von ca. 2 ½ -3 Stunden. In dieser Höhe hinterlässt der Diesel seine schwarzen Spuren… . Der Pass war dann bald erreicht und nachdem wir an dem meterhohen Schnee um eine Kurve biegen können wir bereits den Song Köl in der Ferne entdecken. Die Piste vermehrte sich zu nur noch erkennbaren Spuren, die andere Bewohner auf dieser Hochebene nutzen. Da sich hier niemand für den Bau von Brücken interessiert geht es dann auch durchs Wasser. Was für unser hohes Gefährt keine Schwierigkeit  darstellt, sollte dann jedoch bei dem Camper für einen ungewollten Zwischenstopp sorgen. Der Kirgise, der nahegelegenen Jurte, versucht Sylvain verständlich zu machen, dass er da ohne Probleme durchkommen würde. Das Wasser sei nicht so tief. Sehr tief. War es auch nicht, aber die Kombination aus tiefer Frontschürze, die eine regelrechte „Bugwelle“ entstehen ließ, sowie der etwas unangepassten Geschwindigkeit brachte dieser Fahrt ein jähes Ende. Den Luftfilterkasten geöffnet war dann schnell klar das es mit zehn Minuten warten und weiterfahren nicht getan sein möge. Also erstmal die Karre aus dem Wasser und an ein geeignetes Plätzchen zum Schlafen ziehen. Nach mehr oder minder schlafloser Nacht starten wir den ersten erfolglosen Versuch das Wasser aus dem Motor zu bekommen.

Wir brauchen also erstmal Hilfe von jemandem der sich mit diesen Motoren auskennt. Das ist aber auf 3000 Meter Höhe nicht so eben mal gemacht. Nach einigen kläglichen Versuchen in dieser Weite eine Stelle mit Handynetz zu finden (wir hatten zahlreiche Tipps der hier Lebenden Menschen bekommen) treten wir mit unserem Wagen die Fahrt in Tal an.  60 Km später sollen wir dann per Handy auch jemanden erreichen. Seine Auskunft zu diesem Problem ist dann leider nur „kann man nix machen, nur abschleppen und nach Bishkek bringen“.  Das ist ja genau das was wir nicht hören wollten also in der Schweiz anrufen. Hier bekommen wir zunächst eine sehr ähnliche Auskunft aber nach einigen Minuten wird uns eine klitzekleine Chance eingeräumt. Das wollen wir hören! Nächster Tag nächster Versuch. Nachdem das ein oder andere Werkzeug umgebaut und verändert wurde passen sie auch an einem so modernen Fiat. Gegen Nachmittag erklingt dann das satte und erwünschte Motorgeräusch wieder in dieser fabelhaften Umgebung. Hiermit sind dann jedoch die bereits geschmiedeten Pläne, den kaputten Camper auf dem hiesigen Autobazar zu vertickern und mit dem erstandenen Geld nach Australien zu fliegen wieder gestorben. Schade Schade…    

 

Hier oben hat uns der Winter wieder. Nachts kühlt es auf frostige 2°C  ab und tagsüber ist die Schneegrenzen nur wenige Höhenmeter entfernt und stellenweise stehen wir mit heißem Tee und dicker Jacke im Schnee-Regen. Noch wenige Tage zuvor, bei 40°C im Schatten, wären uns so eine kleine Abkühlung sehr willkommen gewesen. Wir sind froh dass unsere Standheizung in dieser Höhe noch funktioniert. Wir feuern den kleinen Ofen im Bus dann tagsüber auch mal mit Yak- und Pferdedung, brennt wie Eierkohle macht aber mehr Asche.  Die  Berge, der See und die freilaufenden Pferdeherden sind genau das was wir jetzt mal für einige Tage brauchen. Man wacht morgens auf und wundert sich über ein ungewohntes Geräusch, blickt nach draußen und sieht Pferdeherden an einem vorbei galoppieren.  Auf einem der Pferde entdeckt man dann auch immer wieder mal ein Kind dessen Aufgabe es ist auf diese Herde Aufzupassen. Wir sahen sogar ein ca. vierjähriges Kind alleine auf einem grotesk groß wirkenden Pferd über die Wiesen reiten. Die Menschen sind sehr angenehm (wenn sie nicht gerade betrunken sind), mit Interesse wird gefragt woher, wohin… . Es wird uns auch die Spezialität „Kumiss“  angeboten. Annette ist jedoch die einzige die es schafft ein ganzes Glas zu leeren. Die Kinder der nahegelegenen Jurte kommen immer wieder zum Spielen rüber und wir genießen es einfach hier zu sein.

Wenn man dann nachts mal „nach den Pferden schauen“ muss, (so wird der natürliche Werdegang des am Tag Getrunkenen hier genannt)kann man die Sternenpracht in ganzer Fülle erleben. Ich hab zumindest noch nie zuvor so viele Sterne so klar und deutlich sehen können. In der Sahara und auch in der Karakum-Wüste war es schon beeindruckend aber hier, in dieser Höhe erscheinen sie zum Greifen nah.

Nach einigen Tagen Entspannung geht es zum größten See Kirgisiens, dem Issyk-Kol. Wir hörten bereits von einem kleinen Salzsee, der auf dem Weg liegen sollte. Also suchen wir ihr und finden diesen dann auch, nach über einer Stunde scheußlichster Piste. Gelohnt hat sich dieser Weg jedoch sehr. Ca. 800 Meter neben dem Strand des Issyk-Kol in einer Senke gelegen, können wir uns im wahrsten Sinne des Wortes treiben lassen. Der Salzgehalt ist so hoch dass es hier möglich ist einfach auf dem Wasser zu liegen. Leider ist das Wasser wieder erwarten ganz schön kalt, sodass das Badevergnügen von nicht all zu langer Dauer ist. Der Issyk-Kol ist leider auch nicht viel wärmer aber gebadet wird trotzdem.

Eine kleine Freude in der Wärme ist das Eis.  In fast jedem Dorf findet man mindestens ein „Magazin“, ein kleine Geschäft in dem es alles gibt (außer Milch und nicht abgelaufener Butter) was man braucht. Das Repertoire erstreckt sich von Lebensmitteln über Kleidung und Haushaltsbedarf bis hin zu diversen Baumaterealien. Hierbei ist die Art der Sortierung zum Teil wirklich spannend. Da findet man auch schon mal die Trennscheibe für die Flechs zusammen mit den CD-Rohlingen (ist ja schließlich beides Rund, kostet fast dass selbe und die Größe passt auch noch). Abgerechnet wird hier übrigens vielerorts noch mit dem altbewährten Rechenschieber. Ein Drama sind jedoch die Preise für Wodka. Der Billigste kostet weniger als eine Flasche Cola und die Auswahl ist riesig. Wir sind diesem Stöffchen übrigens auch mittlerweile verfallen. Wir nutzen ihn  zu jeder erdenklichen Gelegenheit. Zum Brille putzen, Hände desinfizieren, Boden putzen und wenn es sein muss auch um mal Feuer zu machen. Trinken kann man das Zeug übrigens als Europäer vermutlich nicht. Außer mit eiskaltem Orangensaft, wenn man sich vom vergangenen Tag innerlich reinigen will.

Noch immer sind wir mit unserer fünfköpfigen schweizer Familie Krampf unterwegs am Süd-Ufer des Sees. Wenn man nicht ganz genau hinschaut kann man die Berge auf der gegenüberliegenden Seite nicht erkennen. Die Wellen runden das Mittelmeer-Feeling noch ab. Was für und dann jedoch nicht ins Bild passt sind die Kühe am Strand. Wir entdecken sie zwischen den anderen Badegästen, die sich an diesem Anblick  nicht irritieren lassen. In dieser Höhe (der See liegt auf ca. 2000Metern) merken wir bei dem Wind gar nicht wie heiß die Sonne hier ist. Einige Stunden später müssen wir unsere verbrannte Haut dann kühlen… . Mit über 6000Km² ist dieser See fast halb so groß wie Thüringen. Schiffe sehen wir aber trotz dieser enormen Größe so gut wie keine. Einen Katzensprung von China entfernt gehen wir in einem Nationalpark dann endlich reiten. Es lohnt sich kleine „Familienunternehmen“ hierfür aufzusuchen. Die Führung ist vielleicht nicht so professionell wie bei den großen Anbietern aber hier weiß man wenigstens das das Geld zum Überleben der Familie dient.

In Karakol nehmen wir dann Abschied von „unserer“ kleinen Familie und treten die Fahrt zurück nach Bishkek an.

Hier warten schon unsere russischen Visa auf uns…denken wir… . Als wir An der Botschaft stehen wird uns gesagt, daß es ein Problem gibt. Da auch hier alles nur noch per Computer geht und das Programm umgestellt wurde können wir kein sechs-Tage-Visum bekommen. Dafür aber Zehn Tage (freu) aber nix mit festem Datum (heul).

In der Stadt treffen wir dann Jürgen (ein Deutscher mit einem MB-Bus), Johannes und Lisa (haben wir bereits in der Türkei getroffen (siehe Bilder) und zu guter letztkommen auch noch Jan und Esther (die mit dem Magirus). 

Mit einigem Wehmut geht es zu Grenze, hier wird dann auch recht schnell nach der Deklaration gefragt.  Da wir jedoch bei der Einreise trotz Nachfrage keine Formulare bekommen hatten können wir nun auch keine abgeben. Nach einigen hin und her schiebt mich einer von den netten Grenzbeamten neben unser Auto und versucht mir klar zu machen, wenn ich ihm zwanzig Euro zahle können wir fahren… .

Zum Glück hat einer der Beamten die Abzocke nicht mitbekommen und spricht mit Annette im verständlichen Englisch, was die anderen Beiden zum „Rückzug“ zwingt. Innerhalb von zwanzig Sekunden ist alles kein Problem mehr und wir können fahren.

 

Juli 2009